Die schonende und minimalinvasive Chirurgie
Kieferchirurgie

Stuttgart-Mitte  0711 2264971
Dr. Dott. Thomas Mayer
Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

Zahnimplantate

Mund mit ImplantatZahnimplantate stellen die eleganteste, komfortabelste und ästhetisch anspruchsvollste Lösung nach Zahnverlust dar, die die Zahnheilkunde zu bieten hat. Implantate können eigene, aus den verschiedensten Gründen verlustig gegangene Zähne vollständig ersetzten. So kann in jedem Alter ein jugendliches Gebiss wiederhergestellt werden, das alle funktionellen und ästhetischen Anforderungen erfüllt. Bei Einzelzahnlücken bis hin zum zahnlosen Kiefer.

 

 


 


Was sind Zahnimplantate?

So sehen Implantate ausEs gibt viele Ursachen für den Verlust natürlicher Zähne – ebenso zahlreich sind die Folgen! Eine davon ist die schmerzhafte Erfahrung, die bisherige Lebensqualität zu verlieren. Dazu gehören das unbeschwerte Sprechen, die Fähigkeit, alles essen zu können, ein herzliches Lachen, die natürliche Ausstrahlung und das allgemeine Wohlbefinden. Gesunde, schöne Zähne strahlen Vitalität, Durchsetzungsvermögen, Sympathie und Erotik aus. Aussehen und Ausstrahlung werden nachgewiesenermaßen als wesentlicher Faktor der sozialen Kompetenz eines Menschen angesehen. Mit einem unbeschwerten Lachen wirken Sie offen und vertrauensvoll, selbstbewusst und sicher. Alle diese Qualitäten gewinnen Sie durch Zahnimplantate zurück. Diese ermöglichen, dass Sie wieder nach Herzenslust lachen und Ihr Leben unbeschwert genießen können! 


Der Natur am nächsten ist es, die ursprüngliche Situation wieder herzustellen. Mit einer künstlichen Krone auf einem Implantat gewinnen Sie das Gefühl zurück, einen eigenen Zahn zu haben.Sie sichern sich langfristig ein Höchstmaß an Sicherheit und Komfort!
Implantate ersetzen die fehlenden Zähne einschließlich der Wurzel, sie werden an deren Stelle in den Kieferknochen eingesetzt. Diese lohnende und sichere Alternative ist in der modernen Zahnheilkunde längst anerkannt und hat sich bewährt. Die Erfahrungen reichen weit über 30 Jahre zurück und beruhen weltweit auf fundierten Erkenntnissen. Durch das spezielle Design moderner Implantate gewinnt Ihr Zahnersatz höchste Stabilität und Ästhetik. Für Sie eine große Sicherheit im Alltag! Implantate bestehen aus Titan oder Keramik und werden daher problemlos vom Körper angenommen, ohne allergische Reaktionen auszulösen. Durch eine natürliche Belastung der Knochenzellen verhindert das Implantat nach Zahnverlust Knochenabbau und damit auch Zahnfleischschwund - kosmetisch äußerst vorteilhaft. Komfort und Langlebigkeit von Zahnersatz auf Implantaten sind gegenüber herkömmlichen Methoden oft mit großen Vorteilen ausgestattet. 


Wie sicher sind Zahnimplantate?

Die Erfolgsaussichten liegen gemäß Langzeituntersuchungen bei über 95 %. Dank fortschrittlicher Behandlungsmethoden sind die Risiken daher sehr gering. Vor einer Implantation sollten auch die Restzähne und das Zahnfleisch in Ordnung sein. Eine gewissenhafte Mundhygiene sowie regelmäßige Kontrollbesuche sowohl bei Ihrem Zahnarzt als auch beim Chirurgen sind das Fundament eines langfristigen Erfolges. Ein sicheres Gefühl in allen Lebenslagen!


Welche Voraussetzungen sind erforderlich?

Ein Implantat kann nach Abschluss des Knochenwachstums in jeder Altersstufe eingesetzt werden! Wichtig für eine erfolgreiche Implantation sind normale Wundheilungskapazität und allgemeine Gesundheit. Notwendig sind zudem ein ausreichendes Knochenangebot sowie eine gute Knochenqualität. Gute Mundhygiene ist dabei unerlässlich. Gerne informieren wir Sie über Ihre Möglichkeiten im Zusammenhang mit Zahnimplantaten. Den chirurgischen Teil der Behandlung übernehmen wir, die prothetische Behandlung – vom Abdruck bis zum Einsetzen der zahntechnischen Arbeit – übernimmt wie gewohnt Ihr Zahnarzt. Die regelmäßigen Kontrollen werden zwischen den Behandlern aufgeteilt. Für einen Gewinn an Lebensqualität ist es nie zu spät!


Wer übernimmt welche Aufgaben in der Behandlung?

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, sowohl den chirurgischen als auch den prothetischen Behandlungsabschnitt von einem speziell dafür ausgebildeten und erfahrenen Spezialisten durchführen zu lassen. Ich übernehme als Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und Fachzahnarzt für Oralchirurgie mit fast 15 Jahren Erfahrung in der Implantologie den chirurgischen Eingriff. Danach überwache ich die Einheilphase und behalte Sie über die Jahre hinweg in Kontrolle, um eventuelle Komplikationen rechtzeitig zu erkennen. Ihr Hauszahnarzt ist ein Spezialist in Prothetik. Das Anfertigen von Kronen, Brücken und Prothesen ist seine tägliche Arbeit. Deshalb übernimmt Ihr Zahnarzt nach Beendigung der Einheilphase die Herstellung und Eingliederung der Prothetik.


Wie geht die Implantation vor sich?

Ablauf der ImplantationIm Beispiel wird die Lücke eines Schneidezahnes behandelt (erstes Bild).

Dort wo ursprünglich die Zahnwurzel war wird das Implantat im Kiefer eingesetzt. Der Eingriff ist schmerzlos. Dies wird durch örtliche Betäubung, Vollnarkose oder Dämmerschlaf erzielt. In unkomplizierten Fällen dauert das Einpflanzen eines Einzelimplantates nicht mehr als 10 Minuten. Dabei wird eine kleine Ausstanzung des Zahnfleisches vorgenommen und das Implantatbett stufenweise nach individuell festgelegter Länge und Durchmesser aufbereitet. Der Heilungsverlauf ist in der Regel völlig beschwerdefrei und unkompliziert, da ja im Gesunden operiert wird. Im Mund ist kein Fremdkörper spürbar, da nur der Wurzelteil des Implantates eingesetzt wird. Daher können provisorische Versorgungen (grau) auch weiterhin getragen werden (zweites Bild).

Nach Abschluss der Einheilphase von mindestens 5 Wochen wird die Zahnkrone auf das Wurzelteil aufgesetzt. (drittes Bild) 


Wie sieht der ungefähre Zeitrahmen aus?

Die Dauer der Behandlung hängt von verschiedenen Faktoren ab, weshalb die nachfolgenden Informationen als Richtwerte zu verstehen sind. Die oft genannte Sofortbelastung oder Sofortversorgung stellt eine Ausnahme dar, die nur bei optimalen Bedingungen erzielbar ist. Realistisch ist eine Behandlungsdauer von sechs Wochen bis sechs Monaten, wobei das Verwachsen von Knochen und Implantat am längsten dauert. In dieser Zeit tragen Sie ein Provisorium und werden in unserer Praxis überwacht. Ist die Einheilphase abgeschlossen, lässt Ihr Hauszahnarzt das Aufbauelement in das Implantat einrasten, setzt die Zahnkrone auf und verbindet sie mit der neuen Wurzel. Den Wert dieser Investition in Ihre Lebensqualität genießen Sie jahrelang – und zwar täglich! 


Welchen Nutzen bieten Ihnen Zahnimplantate?

Erhalt von Knochensubstanz Der Abbau des Kieferknochens wird erheblich verzögert. Das sichert den Halt der Implantate über viele Jahre. Verminderung der Schleimhautabdeckung Herkömmliche Prothesen decken viel Schleimhautfläche ab. Das ist gleichbedeutend mit einem gewissen Verlust von Tast- und Geschmacksempfindungen. Implantate bedeuten vollen Erhalt der Sensibilität. Sicherer Halt von Prothesen Keine schmerzhaften Druckstellen mehr sondern ein sicheres Gefühl, immer und überall! Hohe Wirtschaftlichkeit Bei guter Pflege und regelmäßiger Wartung sind Zahnimplantate eine langfristige, zuverlässige Lösung. Größere Kaukraft und hoher Tragekomfort Mehr Genuss, ein fester Biss und alle Voraussetzungen für eine ausgewogene Ernährung. Ebenso gewinnen Sie die Sicherheit beim Sprechen, Singen und Lachen zurück! Sicheres Auftreten und herzhaftes Lachen Ein neues Selbstwertgefühl und mehr Lebensqualität durch Ihre positive Ausstrahlung auf Mitmenschen, dank stabilem, unauffälligem Zahnersatz auf Implantaten.

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Informationen für Ärzte

Interdisziplinäre Implantologie

Die Verteilung der implantologischen Aufgaben zwischen den Spezialisten für Prothetik und Chirurgie bietet die Möglichkeit sowohl die Behandlungsqualität als auch die Wirtschaftlichkeit signifikant zu steigern, da jeder der Beteiligten seine Kernkompetenz einbringen kann. Eine klare Abgrenzung der Verantwortlichkeiten erleichtert den Behandlungsablauf, minimiert den interdisziplinären Kommunikationsbedarf und erleichtert dem Patienten, für jede Problemstellung den richtigen Ansprechpartner zu finden.


Implantatsystem

Die Auswahl des Implantatsystems wird dem Prothetiker überlassen. Der Bereich Planung obliegt im Wesentlichen dem Prothetiker.

Die häufigst verwendeten Systeme sind Straumann und Camlog oder metallfrei Zeramex und SDS2.0 Implantate. Neuerdings auch das WIN!®-PEEK-Implantat aus Hochleistungs-Kunststoff.

Camlog screw-line
Camlog hat inzwischen den bisherigen Marktführer Straumann zahlenmäßig erreicht. Dies ist insbesondere dem geringeren Preis und dem angenehmen prothetischen Handling geschuldet.
 
Conelog screw-line
Die Conelog-Form von Camlog verspricht durch Platform-Switching eine geringere Inzidenz an Periimplantitiden, geringeren cervicalen Knochenabbau und eine komfortablere Einheilung. Allerdings ist die Behandlung von Periimplantitiden erschwert.

Straumann tissue-level
Der Klassiker und über Jahrzehnte Marktführer in Deutschland.

Straumann bone-level
Die gedeckte Einheilung ohne Veränderung der Schleimhauttopographie ermöglicht das Weitertragen vorhandener Prothetik während der Einheilphase, das Platform-Switching verbessert die Langzeitprognose.

Straumann Zirkonium Implantate
Für metallfreie Versorgungen, die von Patienten zunehmend gewünscht werden. Auch mehren sich Hinweise, dass Titan eben doch Unverträglichkeiten verursachen kann. Leider ist das System nur einteilig, was die Einheilphase erheblich schwieriger gestaltet.

Zweiteilige Zeramex Zirkoniumimplantate
Metallfreie Versorgung. Der zweiteilige Aufbau ist mir besonders wichtig, da Zirkonium im Vergleich zu Titan noch immer störungsanfälliger während der Osseointegrationsphase ist, und daher jede Krafteinwirkung durch gedeckte Einheilung zu gewährleisten ist.

Peek-Implantate
Das CE-zugelassene WIN!-Peek Hochleistungskunststoff-Implantat ist so beschaffen, dass es die gleiche Elastizität und Flexibilität wie natürlicher Knochen aufweist. Es handelt sich um ein semikristallines polyzyklisches Thermoplast, welches keinerlei immunologische Antwort oder Entzündungsreaktionen hervorrufen kann und im Gegensatz zu Titan biokompatibel ist. Durch seine Anpassung an mechanische Belastung ruft es weder "Stress-Shielding"- Reaktionen noch Überlastungserscheinungen im Knochen hervor.

 

Neue diagnostische Möglichkeiten

Wir haben heute in der Implantatologie eine Reihe neuer Möglichkeiten zu Verfügung. Dazu gehören aktuelle Methoden der Präimplantationsdiagnostik, neue Techniken, Materialien und Apparate in Chirurgie und Prothetik. In Kombination mit langjähriger Erfahrung des Chirurgen relativiert sich manche Einschränkung der Indikation wie geringes Knochenangebot, gefährdete Nachbarstrukturen, Stoffwechselerkrankungen, Parodontitisneigung u.v.m.. Seit Beginn meiner Praxis habe ich mehrere Tausend Implantate gesetzt. Meiner fundierten chirurgischen Erfahrung ist im Ergebnis zügige atraumatische Arbeit zu verdanken, die auf moderne piezochirurgische Methoden und neue diagnostische Möglichkeiten baut und somit sehr erfolgreich ist.

  1. Obwohl sowohl die plaqueinduzierte Periimplantitis als auch die durch chirurgische oder prothetische Fehleinschätzungen verursachte Periimplantitis die Hauptrolle spielen, muss jedoch auch der Titanunverträglichkeit als Ursache Aufmerksamkeit geschenkt werden. Mittels Titanexpositionstest und molekulargenetischem Test auf Zytokinpolymorphismen kann bereits vorab eine Periimplantitis-Risikoeinschätzung getroffen werden.  Dies ist insbesondere dann interessant, wenn weitere Risikofaktoren wie Diabetes, Rauchen, eingeschränkte Mundhygiene, Parodontitisanamnese usw. bestehen.
  2. Die maßstabs- und winkeltreue 3-D Diagnostik unseres DVT-Gerätes ermöglicht eine exakte Vermessung des Knochenvolumens in allen Richtungen. Dies erleichtert die prothetische und chirurgische Planung und erlaubt eine verbesserte Risikoabschätzung ggf. notwendiger Augmentationen sowie die genaue Auswahl und Platzierung der Implantate.
  3. In manchen Fällen können auf Basis der 3-D Rekonstruktion laborgefertigte Scanschablonen die Übertragungsgenauigkeit durch „offline navigierte“ Implantation verbessern. Diese können bereits durch den Prothetiker angefertigt werden, der damit seine Planung zur Implantatpositionierung zum Ausdruck bringen kann.

 

Minimalinvasive Techniken

Die über Jahrzehnte erarbeitete chirurgische Erfahrung, moderne piezochirurgische Methoden und die neuen diagnostischen Möglichkeiten ermöglichen zügiges, atraumatisches Arbeiten. Die Notwendigkeit der großflächigen Entblößung der Knochenoberflächen entfällt („flapless“), da die Knochentopographie durch das DVT bekannt ist, was durch minimalinvasive Sondierungen bestätigt und ergänzt werden kann. Das piezochirurgische Instrumentarium ermöglicht bei bekannter Knochenanatomie ein Bonesplitting ohne Freilegung des Knochens und somit eine sichere Vitalerhaltung translozierter Segmente. Minimalinvasive Techniken erlauben den Sinus-Lift risikoärmer, erfolgreicher und auch angenehmer für den Patienten durchzuführen, als dies in der Vergangenheit oft der Fall war.

 

Komplikationen

Die Behandlung von Periimplantitiden übernehme ich während der gesamten Lebensdauer der Implantate, auf Wunsch selbstverständlich auch bei nicht von mir gesetzten Implantaten.

Hierbei ist die Suche nach der Causa entscheidend: die klassische, aus der Parodontitis übernommene Methode des Biofilm-Managements, Debridments, Politur nicht reosseointegrierbarer rauer Implantatflächen, guided bone regeneration, Laserdesinfektion u.s.w. ist bei der plaqueinduziierten und plaqueassoziierten Periimplantitis sinnvoll.

Liegt jedoch eine Titanunverträglichkeit vor, oder handelt es sich um Überbelastungsphänomene, müssen u.U. völlig andere, dem Einzelfall angepasste Therapien zum Einsatz kommen.

 

Kooperation

Zusammenarbeiten ermöglicht jedem einen größeren Spielraum, sich den eigenen Schwerpunkten konzentrierter zu widmen. Das macht Sinn. Indem wir uns in unseren jeweiligen Spezialkenntnissen ergänzen, generieren wir Zeit und zufriedene Patienten; diese Rückmeldung ist mein langjähriger Erfahrungswert und ein Grund, sich zu freuen!

Die Kooperation zwischen Ihnen als Überweiser und mir als Chirurg sieht vor, dass zunächst in einer gemeinsamen Planungsphase der Implantattyp, Implantatpositionen und die erzielbaren Ergebnisse festgelegt werden.
Selbstverständlich übernehme ich für selbstständig implantierende Kollegen gerne auch nur die präimplantatologische Diagnostik und Planung.

Ansonsten führe ich die anschließende chirurgische Phase durch. Diese beinhaltet die Insertion, die Überwachung der anschließenden Einheilphase und die Abschlussuntersuchung mit Freilegung und Stellungnahme zur prothetischen Wertigkeit der Implantate.

Die prothetische Weiterversorgung übernehmen in jedem Falle Sie als Prothetiker und Hauszahnarzt. Sollten Sie einen Neueinstieg in ein neues Implantatsystem vornehmen, stehe ich Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Implantathersteller bei, sollten sie kostenlose Hotline, Infomaterial, einen Techniker vor Ort oder die leihweise Benutzung des Instrumentariums benötigen.

Im weiteren Verlauf stehe ich zur Verfügung, sollten Spätkomplikationen auftreten.
Auf dieser chancenreichen Grundlage biete ich Ihnen unsere zuarbeitende Zusammenarbeit an, um unsere Stärken auf einem anspruchsvollen Teilgebiet unseres Faches zu koppeln. Kommen Sie jederzeit gerne auf mich zu!

 

Patientenerwartung

Die Bereitschaft des Patienten zur vorübergehenden funktionellen und ästhetischen Beeinträchtigung, die in der Einheilphase auftreten kann, ist zu evaluieren. Wichtig ist, den Willen zur Kooperation herauszufinden, da eine implantatprothetische Versorgung regelmäßige Kontrollen erfordert. Die ästhetischen und funktionellen Erwartungen des Patienten divergieren häufig von dem wirtschaftlich und sinnvoll machbaren. Hier ist es Aufgabe des Teams, schon bei der Beratungs- und Planungsbesprechung die Grenzen aufzuzeigen und zu dokumentieren.

 


Patientenaufklärung

Der Prothetiker sollte an erster Stelle die Gründe für die Behandlung und die Art der indizierten Therapie erklären. Dabei sollte auf die zugrundeliegenden Ursachen eingegangen, und die Maßnahmen, die durchzuführen sind, beschrieben werden. Wichtig ist weiterhin die Darlegung alternativer Behandlungsmöglichkeiten mit der Begründung, warum die besprochene Behandlung empfohlen wird. Der Chirurg muss auf die spezifischen und allgemeinen Risiken des Eingriffes hinweisen, die Misserfolgsrisiken einschätzen soweit diese sich aus den chirurgischen Maßnahmen ableiten. Insbesondere muss auf die Möglichkeit hingewiesen werden, dass die funktionellen und ästhetischen Ergebnisse nicht oder nur teilweise den Erwartungen entsprechen könnten.

 

Temporäre Versorgung

Die temporäre Versorgung wird in Idealfall vom Prothetiker angefertigt. Sie kann nur insoweit erfolgen, wie sichergestellt werden kann, dass kein mechanischer Reiz auf das Implantat erfolgt. Es muss also darauf geachtet werden, dass entsprechendes Ausschleifen des Provisoriums möglich ist. In der Regel wird vor der Implantation auf den vorhandenen Pfeilerzähnen ein langzeitprovisorischer Ersatz angefertigt, der postoperativ eingesetzt wird. Ggf. kann die vorhandene Prothese umgearbeitet werden. Eine zusätzliche Stabilisierung und Entlastung des Operationsgebietes kann durch temporäre Implantate erzielt werden. 

 


Nachbetreuung

Der Prothetiker stellt sicher, dass eine dauerhafte, der Implantatsituation gerechte Mundhygiene gewährleistet ist. Hierzu sind gelegentliche Auffrischungen der Mundhygieneaufklärungen in den meisten Fällen erforderlich. PZRs müssen in entsprechenden Abständen erfolgen. Des Weiteren muss die Funktionalität des Zahnersatzes regelmäßig geprüft werden, insbesondere Verschraubungen. Bei teilweise schleimhautgetragenen Prothesen ist eine rechtzeitige Unterfütterung wichtig. Unsere Praxis übernimmt die Überwachung des Patienten bis zum Ende der Einheilphase. Anschließend findet eine schriftliche Übergabe mit Re-Überweisung für die prothetische Weiterversorgung statt. Ungefähr vier Wochen nach Eingliederung der Prothetik, nach drei Monaten, später halbjährlich und schließlich jährlich, finden Kontrollen in unserer Praxis statt.

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